Unsere Interpretation einer Reitersuppe

Angesichts des kalten Wetters haben wir uns Freitagabend in die Küche gestellt um Suppe für 3 Tage zu kochen. Wenn man sich schon soviel Arbeit macht, sollte das Essen auch für ein paar Tage reichen!

Man benötigt:

  • 1,25 Kilo Rindfleisch
  • 750g Rindergehacktes
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 2 Dosen Tomatenstücke
  • 1 Glas Portwein
  • 2 EL Paprikapulver
  • 4 getrocknete Chilis
  • würzen mit Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano, Liebstöckel, evtl. Tamari Sojasoße
  • circa 2-2 1/2 Liter Wasser

Das Rindfleisch in Würfel schneiden und mit Butterschmalz, den Zwiebeln und dem Knoblauch in einer Pfanne anbraten. Schonmal mit Salz und Pfeffer würzen. Dann das Gehackte dazugeben. Danach das Fleisch in einen großen Topf umfüllen und mit Wasser auffüllen. Das geschnittene Gemüse dazugeben, würzen und bei mittlerer Hitze 2 1/2 Stunden köcheln lassen. Gegen Ende der Kochzeit die Suppe ein bisschen andicken (wir nehmen dazu immer Kuzu).

Entschuldigt den verwackelten Teller, ich hatte solchen Hunger und kein ruhiges Händchen. 😉

Gluten- und laktosefreie Waffeln / gefüllte Datteln

Wir experimentieren schon seit einiger Zeit mit paleo kompatiblen Backwaren, sind aber bei einigen Sachen dazu übergegangen weiterhin Rohrzucker zu benutzen und Reismehl einzusetzen weil es einfach besser schmeckt bzw. es für die Konsistenz oft nötig ist. Da ich eher selten backe, fällt das auch nicht ins Gewicht und ich verbuche es unter ‚Ausnahme‘.

An diesem Waffelrezept wurde etwas länger gebastelt und es ist auch noch nicht perfekt aber ich poste es trotzdem mal weil es die ersten wirklich leckeren Waffeln waren die ich seit meinem Verzicht auf Weizenmehl hatte. 😉

Der Teig besteht aus:

  • 150g geschmolzene Butter
  •  90g Zucker (oder Süßstoffäquivalent)
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 4 Eier
  • geriebene Zitronenschale
  • 150g Mandelmehl + 4 EL Reismehl
  • 1 Schuß Rum.

Ach ja, Mandelmehl sind nicht die gemahlenen Mandeln die man in der Backabteilung bekommt sondern es ist der entölte Presskuchen der bei der Ölgewinnung entsteht. Ich habe es online bestellt bei buffbody. (Diesen super Tip habe ich übrigens bei Soulfood LowCarberia   gelesen – sehr süßer Blog!)

Eine weitere Süßigkeit die total simpel ist aber wahnsinnig lecker schmeckt sind gefüllte Datteln. Vorsicht Suchtgefahr! Man mischt einfach Mandelmus (erhältlich z.B. bei Alnatura) mit Kokosraspeln und füllt diese Creme in die entsteinten Datteln. Am besten schmecken sie wenn sie noch weich und saftig sind, also nichts kaufen was schon von außen trocken aussieht.

Edit: Richtig leckere, große und saftige Datteln (Medjool) gibt es z.B. bei www.topfruits.de

Das Salz in der Suppe…

Heute stelle ich euch mal unsere kleine Salzsammlung vor. 😀

Unsere Vorliebe für ausserwöhnliches Salz begann mit fleur de sel in unserem ersten Südfrankreichurlaub vor ungefähr 10 Jahren. Seitdem hat dieses Salz einen festen Platz in unserer Küche. Es schmeckt super auf gebuttertem Baguette 😉 aber auch zum würzen von Fisch und Gemüse direkt am Tisch ist es perfekt. Es ist zart und knusprig im Geschmack. Und zudem kommt es auch noch in einem dekorativen Döschen daher:

Auch besonders toll ist das rosa Murray River Salt aus Australien. Ich bin zufällig im Onlineshop meines Lieblingsgewürzhauses drübergestolpert und musste es wegen der rosa Farbe einfach probieren. Es schmeckt deutlich anders als fleur de sel, und knuspert noch etwas zarter weil es sich um richtige Flocken handelt. Ich mag es z.B. gerne auf hartgekochtem Ei.

Dann haben wir noch rotes und schwarzes Hawaiisalz. Es handelt sich hierbei um veredeltes Meersalz. Dem schwarzen wird Aktivkohle, Kurkuma und Taro beigemischt und es passt sehr gut zu indischen Gerichten und zu allem dem man eine optische Note geben möchte. Aufpassen sollte man jedoch bei Geflügel; die Kohlepartikel machen sich auf dem hellen Fleisch nicht so toll!

Das rote Salz erhält seine Farbe durch vulkanische Tonerde. Es schmeckt ganz leicht süßlich und passt z.B. super zu rotem Fleisch. Wir benutzen es recht häufig wie man auf dem Foto unten erkennen kann. 😉

alle beisammen:

Wie sieht’s bei euch mit dem „weißen Gold“ aus? Achtet ihr auf Herkunft und Geschmacksunterschiede oder ist Salz für euch einfach Salz? 😀

Liebe Grüße, July

Roastbeef

Hallo ihr Lieben,

erstmal sorry für die lange Funkstille, ich musste leider noch eine Hausarbeit für die Uni schreiben was total in Stress ausgeartet ist.

Heute gibt’s ein Rezept für Roastbeef. Es war der erste Versuch der aber unserer Meinung nach echt gut gelungen ist. 😉

Wir hatten 950g Fleisch aber die Fettschwarte war an einigen Stellen auch fast centimeterdick! Gewürzt habe ich das Fleisch mit:

  • 2 TL grobgemahlenem schwarzen Pfeffer
  • 1 TL Koriander
  • circa 1 TL Salz
  • 1 gehäuften TL Thymian
  •  2 TL Oregano
  •  ein bisschen Rosmarin. Die geeignete Rosmarinmenge habe ich leider noch nicht raus und ich mag’s nicht wenn dieses Gewürz zu sehr rausschmeckt. Alles schön im Mörser zermahlen und das Fleisch mit der Mischung einreiben.

Das Ganze kommt bei 80-90° gute 3 Stunden in den Ofen. Der Zeitaufwand lohnt sich wirklich denn das Fleisch war super zart!

Dazu gab es Broccoli. 😀 Jaa es ist mein Lieblingsgemüse aber ich hatte es kein einziges Mal in Frankreich und es besteht immer noch Nachholbedarf. 😉

Eine Sauce wäre mit Sicherheit nicht schlecht, wir sind nur beide auf dem Gebiet total unbegabt. (Wer ein idiotensicheres Rezept hat, immer her damit!) Mit Chutney war es aber auch recht gut.

Lieben Gruß, July

Gefüllte Auberginen

Da ich gestern zum ersten Mal Auberginen auf einem Feld habe wachsen sehen, musste dieses Gemüse heute auf den Tisch. 😉

250g Rindertartar mit  3 großen Tomaten (achteln), Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence, 2 TL Paprikapulver, 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe, mit Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten.

3 mittelgroße Auberginen aushölen, das Hackfleisch einfüllen und mit Schafskäse überbacken. Den Schafskäse habe ich zuvor noch mit ordentlich Paprikapulver gewürzt.

Bei 190° circa 30 Minuten backen.

Paleo simpel und mediterran

Hallo Ihr Lieben!

Heute mal als Gemeinschafts-Post aus dem Urlaub. Da wir vom Handy aus posten, fallen die Formatierungen diesmal leider flach. Hat auch etwas gedauert bis wir unser UMTS zum Laufen bekommen haben… Das kann in Frankreich schon ein Abenteuer für sich sein! 🙂

Wie versprochen mal eine kleine Impression wie wir uns im Urlaub trotz eingeschränkter Kochumgebung Paleo-gerecht ernähren.

Heute hatten wir leider kein Strandwetter, der Himmel war wolkenverhangen mit warmem Wind. OPTIMALES KRAXELWETTER!

Mit dem Auto machten wir uns auf ins Hinterland von Perpignan, um das Ruinendorf Perillos und das Chateau d’Opoul zu erwandern.


Inmitten der sich langsam lüftenden Wolkendecke ein ganz besonderes Erlebnis, und als endlich die Sonne herauskam war die Aussicht noch eine Belohnung oben drauf.
Nach so einem erlebnisreichen Tag waren wir natürlich hungrig, und zurück in der Ferienwohnung machten wir uns an den eigentlichen Inhalt unseres heutigen Artikels: Unserer mediterran angehauchten Zucchini-Hackfleischpfanne. Okay, nichts spektakuläres aber die Einkaufsmöglichkeiten sind ein bisschen eingeschränkt. Tomaten, Zucchinis besorgen wir uns direkt beim Stand der lokalen Bauern, für’s Bio-Hackfleisch muss man dann aber im nächstgelegenen Hypermarché ins Kühlregal.

Im Urlaub mit fremder Kochumgebung etc. mag man’s ja ein wenig simpler, insofern war die Herangehensweise an unser heutiges Mahl ein wenig anders als sonst.

1. Zutaten:

500 Gramm Rinderhack, 4 große Tomaten, 3 Zucchini, 3 Schalotten, 1 TL Pfeffer, 1 Chilischote (Piri Piri), etwas Salz und Butter zum Anbraten.

2. Zubereitung:

Extrem simpel, man will ja im Urlaub keinen Stress haben… 🙂

Zuerst das gesamte Gemüse gewürfelt (Zwiebel und Knobi natürlich richtig KLEIN…) zusammen mit Butter in der Pfanne andünsten.

Mag etwas ungewöhnlich sein, das Hackfleisch nicht zuerst anzubraten, aber wie schon gesagt simpel geht vor. 🙂

Nach einigen Minuten (ca. dem ersten Glas Rotwein nebenbei) sieht das Ganze dann so aus:

Die Tomaten-Zucchini Mischung schwimmt so richtig schön in der eigenen Boullion. Der richtige Zeitpunkt, um das Rinderhack + die Gewürze beizumischen und unter beiläufigem Rühren so lang zu garen, bis das Fleisch durch ist, den Geschmack des Suds mit aufgenommen hat, und die Sauce eine angenehme Sämigkeit erreicht hat.

Stichwort Rotwein: Ein Schüsschen Fitou an dieser Stelle beigefügt ist zwar nicht voll-Paleo, dem Geschmack aber nicht abträglich… 🙂

Das Endresultat wie oben beschrieben: Voilá und bon appetit !

P.S.: Um Kommentare und Co. kümmern wir uns erst nach dem Urlaub, also nicht böse sein wenn keine Antworten kommen 🙂