Breakfast, breakfurious ! (Jimbo Chili)

Mal ein männliches Frühstück / Brunch fürs Wochenende. Warnung: Nicht Paleo ! 🙂

ég steikis Jimbo Chili

Zutaten:

  • 350 g Rindergehacktes oder Tartare
  • 100 g Bacon Strips
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 200 g Kidneybohnen
  • 1 getrocknete Schote Piri Piri
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer (ungemahlen)
  • 1,5 Teelöffel Molokai-Salz, rot
  • 3 Esslöffel Paprikapulver (süß)
  • 1 doppelter Bourbon (Jim Beam Black)

Step 1

Bacon Strips in der Pfanne schön knackig rösten, das ausgelassene Fett dient später zum Anbraten des Hackfleisches. Anschließend die Streifen kurz entnehmen und ein bisschen abkühlen lassen, danach in leckere Crispies brechen.

Step 2

Zwiebel + Gehacktes im Speckfett anbraten. Pfeffer, Piri Piri und das Salz derweil im Mörser zu einer Mischung verarbeiten.

Step 3

Gewürzmischung zum Fleisch dazugeben, rühren, weiterbraten, Paprikapulver reinrühren, Kidneybohnen dazugeben.

Step 4

Die wichtigsten Zutaten zum Schluss ! Pfanne rühren, den Bourbon dazugeben, rühren, und die Baconstücke nicht vergessen.

Step 5

ENJOY !

Unsere Interpretation einer Reitersuppe

Angesichts des kalten Wetters haben wir uns Freitagabend in die Küche gestellt um Suppe für 3 Tage zu kochen. Wenn man sich schon soviel Arbeit macht, sollte das Essen auch für ein paar Tage reichen!

Man benötigt:

  • 1,25 Kilo Rindfleisch
  • 750g Rindergehacktes
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 2 Dosen Tomatenstücke
  • 1 Glas Portwein
  • 2 EL Paprikapulver
  • 4 getrocknete Chilis
  • würzen mit Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano, Liebstöckel, evtl. Tamari Sojasoße
  • circa 2-2 1/2 Liter Wasser

Das Rindfleisch in Würfel schneiden und mit Butterschmalz, den Zwiebeln und dem Knoblauch in einer Pfanne anbraten. Schonmal mit Salz und Pfeffer würzen. Dann das Gehackte dazugeben. Danach das Fleisch in einen großen Topf umfüllen und mit Wasser auffüllen. Das geschnittene Gemüse dazugeben, würzen und bei mittlerer Hitze 2 1/2 Stunden köcheln lassen. Gegen Ende der Kochzeit die Suppe ein bisschen andicken (wir nehmen dazu immer Kuzu).

Entschuldigt den verwackelten Teller, ich hatte solchen Hunger und kein ruhiges Händchen. 😉

Roastbeef

Hallo ihr Lieben,

erstmal sorry für die lange Funkstille, ich musste leider noch eine Hausarbeit für die Uni schreiben was total in Stress ausgeartet ist.

Heute gibt’s ein Rezept für Roastbeef. Es war der erste Versuch der aber unserer Meinung nach echt gut gelungen ist. 😉

Wir hatten 950g Fleisch aber die Fettschwarte war an einigen Stellen auch fast centimeterdick! Gewürzt habe ich das Fleisch mit:

  • 2 TL grobgemahlenem schwarzen Pfeffer
  • 1 TL Koriander
  • circa 1 TL Salz
  • 1 gehäuften TL Thymian
  •  2 TL Oregano
  •  ein bisschen Rosmarin. Die geeignete Rosmarinmenge habe ich leider noch nicht raus und ich mag’s nicht wenn dieses Gewürz zu sehr rausschmeckt. Alles schön im Mörser zermahlen und das Fleisch mit der Mischung einreiben.

Das Ganze kommt bei 80-90° gute 3 Stunden in den Ofen. Der Zeitaufwand lohnt sich wirklich denn das Fleisch war super zart!

Dazu gab es Broccoli. 😀 Jaa es ist mein Lieblingsgemüse aber ich hatte es kein einziges Mal in Frankreich und es besteht immer noch Nachholbedarf. 😉

Eine Sauce wäre mit Sicherheit nicht schlecht, wir sind nur beide auf dem Gebiet total unbegabt. (Wer ein idiotensicheres Rezept hat, immer her damit!) Mit Chutney war es aber auch recht gut.

Lieben Gruß, July

Paleo simpel und mediterran

Hallo Ihr Lieben!

Heute mal als Gemeinschafts-Post aus dem Urlaub. Da wir vom Handy aus posten, fallen die Formatierungen diesmal leider flach. Hat auch etwas gedauert bis wir unser UMTS zum Laufen bekommen haben… Das kann in Frankreich schon ein Abenteuer für sich sein! 🙂

Wie versprochen mal eine kleine Impression wie wir uns im Urlaub trotz eingeschränkter Kochumgebung Paleo-gerecht ernähren.

Heute hatten wir leider kein Strandwetter, der Himmel war wolkenverhangen mit warmem Wind. OPTIMALES KRAXELWETTER!

Mit dem Auto machten wir uns auf ins Hinterland von Perpignan, um das Ruinendorf Perillos und das Chateau d’Opoul zu erwandern.


Inmitten der sich langsam lüftenden Wolkendecke ein ganz besonderes Erlebnis, und als endlich die Sonne herauskam war die Aussicht noch eine Belohnung oben drauf.
Nach so einem erlebnisreichen Tag waren wir natürlich hungrig, und zurück in der Ferienwohnung machten wir uns an den eigentlichen Inhalt unseres heutigen Artikels: Unserer mediterran angehauchten Zucchini-Hackfleischpfanne. Okay, nichts spektakuläres aber die Einkaufsmöglichkeiten sind ein bisschen eingeschränkt. Tomaten, Zucchinis besorgen wir uns direkt beim Stand der lokalen Bauern, für’s Bio-Hackfleisch muss man dann aber im nächstgelegenen Hypermarché ins Kühlregal.

Im Urlaub mit fremder Kochumgebung etc. mag man’s ja ein wenig simpler, insofern war die Herangehensweise an unser heutiges Mahl ein wenig anders als sonst.

1. Zutaten:

500 Gramm Rinderhack, 4 große Tomaten, 3 Zucchini, 3 Schalotten, 1 TL Pfeffer, 1 Chilischote (Piri Piri), etwas Salz und Butter zum Anbraten.

2. Zubereitung:

Extrem simpel, man will ja im Urlaub keinen Stress haben… 🙂

Zuerst das gesamte Gemüse gewürfelt (Zwiebel und Knobi natürlich richtig KLEIN…) zusammen mit Butter in der Pfanne andünsten.

Mag etwas ungewöhnlich sein, das Hackfleisch nicht zuerst anzubraten, aber wie schon gesagt simpel geht vor. 🙂

Nach einigen Minuten (ca. dem ersten Glas Rotwein nebenbei) sieht das Ganze dann so aus:

Die Tomaten-Zucchini Mischung schwimmt so richtig schön in der eigenen Boullion. Der richtige Zeitpunkt, um das Rinderhack + die Gewürze beizumischen und unter beiläufigem Rühren so lang zu garen, bis das Fleisch durch ist, den Geschmack des Suds mit aufgenommen hat, und die Sauce eine angenehme Sämigkeit erreicht hat.

Stichwort Rotwein: Ein Schüsschen Fitou an dieser Stelle beigefügt ist zwar nicht voll-Paleo, dem Geschmack aber nicht abträglich… 🙂

Das Endresultat wie oben beschrieben: Voilá und bon appetit !

P.S.: Um Kommentare und Co. kümmern wir uns erst nach dem Urlaub, also nicht böse sein wenn keine Antworten kommen 🙂

ég steikis Basics: STEAK PUR

Mal ein kleines Gastpost von ég steiki.

Zum Author: ég steiki ist July’s Liebster, zuständig fürs Departement „experimentelle Küche“ und ansonsten auch bei allem involviert, was potenziell blutig sein könnte.

Heute gab es bei uns Steak. Keine Wissenschaft wie man meinen sollte, und Anleitungen dafür gibt es im Internet noch und nöcher. Hier ist der puristische Weg, den ich in den letzten Jahren praktizierte.

Zutaten:

  • 4 ordentlich große argentinische Hüftsteaks aus der Frischetheke.
  • Rotes Hawaiisalz (grob)
  • Bio-Koriander (ganze Körner)
  • indischer Bio-Urwaldpfeffer (ganze Körner)
  • Zum Anbraten: 1 Esslöffel Butterschmalz

Vorbereitung

Steaks erstmal mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur ziehen lassen, da schrecken die ärmsten nicht direkt zusammen wenn’s aus dem Kühlschrank direkt in die heiße Pfanne geht. (Scherz beiseite.)

Butterschmalz in die Steakpfanne geben und bei mittlerer Temperatur verflüssigen. Diesmal habe ich unsere beschichtete Steakpfanne benutzt, da braucht man logischerweise sehr wenig Fett im Vergleich zum Gusseisernen Exemplar. Gusseisen würde ich verwenden, wenn das Ziel ein typisch „aussen scharf angebratenes, englisches“ Exemplar wäre. Mein heutiges Tagesziel war allerdings ein richtig schön zartes „Medium“ Steak. Um dies zu erreichen, verwendete ich auch nicht die volle Kraft unseres Ceranfeldes… Unser E-Herd hat 12 Stufen, verwendet habe ich für die gesamte OP Stufe 8.

Gewürze

verwendete Gewürze

Ich bin ein bissschen zu Faul, also macht Euch selbst ein Bild zur Menge. Die auf dem Essteller abgebildeten Häufchen reichten für die 4 Hüftsteaks völlig aus.

Ein Paar Details zu den Gewürzen.

Wenn man fast 20 Euro für sein argentinisches Fleisch ausgibt, sollte man meines Erachtens auch nicht an den Zutaten sparen. Aus diesem Grunde benutze ich z.B. gerne einen etwas selteneren, sehr aromatischen, indischen Bio-Pfeffer, mein rotes Hawaii-Salz (enthält Spuren von Tonerde) und für die leicht ätherische Note, schönen aromatischen Bio-Koriander.

Selbstverständlich tun es auch billige Zutaten, und ich gebe zu – im fertigen Gericht wird man kaum einen Unterschied entdecken, ob z.B. industrielles Kochsalz, Fleur de Sel oder besagtes Hawaii-Salz verwendet wurde. Probiert aber mal alle Zutaten einzeln auf der Zunge aus, und wenn Euer Geschmackssinn von den Industrieprodukten nicht völlig verkorkst ist werdet Ihr deutliche Geschmacksunterschiede feststellen ! 🙂

Verarbeitung der Würzmischung

Wie Ihr seht, verwende ich ganze Körner und sehr grobes Salz. Ich verstehe Kochen als eine Art Stressausgleich, und wie bei einem guten Workout sollte man auch physische Energie hineinstecken (dann schmeckt’s hinterher nochmal so gut). Aus diesem Grunde ist der Mörser in meiner Küche eigentlich ein täglich benutztes Standard-Accessoire:

Unser Mörser - günstig zum Beispiel beim großen schwedischen Einrichtungshaus zu bekommen...

Braten

Vom eigentlichen Bratvorgang habe ich keine Fotos gemacht – Spritzgefahr 🙂

Wie oben schon beschrieben, die Steaks in die Pfanne geben und zuerst mal ein paar Minuten schön anbraten. Es gibt im Internet Faustregeln, die besagen dass man pro Zentimeter (Dicke des Steaks) eine Minute lang anbraten, dann wenden sollte. Die gehen aber davon aus, dass es hinterher aussen kross und innen blutig sein soll, und daher der Herd auf voller Pulle läuft. Bei meinen 2/3 Energieaufwand bleibt das Steak äußerlich wesentlich zarter, und infolge verlängert sich auch der Zeitaufwand ein wenig. Meine ca. 2,5 cm dicken Exemplare bekamen ca. 3 Minuten zum Anbraten pro Seite, und anschließend habe ich sie noch jeweils 2x gewendet und immer 1-2 Minuten braten lassen, um das Resultat „rosa/medium“ zu erreichen.

Beilagen

Hatte ich oben vergessen: Es gab Broccoli – ganz ordinär in Salzwasser gekocht und mit flüssiger Butter übergossen.

Endresultat

Fertig waren die Steaks. Ausser dem Broccoli nichts als Beilage gebraucht, keine Kräuterbutter, keine Tunken. Einfach STEAK PUR so wie’s sein sollte 🙂

Rindfleisch-Eintopf

Nicht Paleo wegen der Erdnussbutter, aber trotzdem lecker!

Rindleisch mit Zwiebeln, Pfeffer und Salz anbraten. Einen gehäuften TL rote Currypaste (wenn’s scharf werden soll!), sowie einen gehäuften EL Erdnussbutter (am besten bio weil ohne Zusätze) einrühren und im eigenen Saft bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, dabei immer wieder etwas Wasser zufügen und kochen bis das Fleisch zart ist. Paprika und ein paar Tomaten rein und circa 15 Minuten vor Schluss die Süßkartoffelstücke hinzufügen und bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Falls es zu flüssig sein sollte, kann man es noch etwas andicken. Statt einem herkömmlichen Soßenbinder, kann ich Kuzu empfehlen.